HomeCategoryVerkehrsrecht - Scharffetter & Blanke

Fahrverbote können grundsätzlich nicht wegen beruflicher Notwendigkeit umgangen werden. Härtefallregelungen existieren nur bei außergewöhnlichen Umständen. Fahren trotz Fahrverbot ist strafbar und kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Alternative Lösungen wie öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften müssen genutzt werden. Präventive Maßnahmen und rechtzeitige Anwaltsberatung sind entscheidend für den Schutz der beruflichen Existenz.

Geschwindigkeitsmessungen mit dem POLISCAN FM 1 sind trotz moderner LIDAR-Technik fehleranfällig. Kalibrierungsmängel, Bedienungsfehler und unzulässige Aufstellorte können Messungen angreifbar machen. Als spezialisierte Verkehrsrechtskanzlei mit über 30-jähriger Erfahrung und technischer Expertise analysieren wir systematisch alle Schwachstellen. Unsere kritische Auswertung von Messverfahren führt regelmäßig zu erfolgreichen Anfechtungen von Bußgeldbescheiden und Fahrverboten.

Ein Unfall zwischen Fahrrad und Auto wirft die bange Frage auf: Wer trägt die Kosten? Die Haftungsverteilung hängt von Verschulden und Betriebsgefahr ab. Autofahrer haften oft auch ohne eigenes Verschulden, Radfahrer können trotz Mitverschulden Ansprüche haben. Als Fachanwälte für Verkehrsrecht mit über 30 Jahren Erfahrung unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Rechte nach einem Unfall.

Ein Bußgeldbescheid durch eine PoliScan FM1 Messung kann weitreichende Konsequenzen haben – besonders wenn ein Fahrverbot droht. Doch die Messungen sind häufig fehlerhaft: Studien zeigen, dass bis zu 67% aller überprüften Fälle technische oder verfahrensrechtliche Mängel aufweisen. Als spezialisierte Verkehrsrechtskanzlei prüfen wir Ihren Fall auf Messfehler und Verfahrensmängel, um Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Anfechtung zu maximieren. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Verteidigung gegen PoliScan-Messungen stehen wir Ihnen kompetent zur Seite.

Unser Mandant beauftragte uns mit der Verteidigung in einem strafrechtlichen Verfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt.   Unser Mandant fuhr am 21.05.2023 gegen 2:45 Uhr in Hildesheim auf einem E-Scooter. Aufgrund unsicherer Fahrweise wurde er von der Polizei angehalten und kontrolliert. Der Mandant hat sich kooperativ verhalten und war mit einem Atemalkoholtest einverstanden. Dieser ergab einen Wert...

Gibt es im Straßenverkehr keine Vorfahrtsregelung, orientieren sich Autofahrer zumeist am Grundsatz „rechts vor links“. Auf Parkplätzen ohne ausgewiesene Vorfahrtsregelung gilt aber üblicherweise kein „rechts vor links“ – das ist nun erstmals höchstrichterlich geklärt. Der Sicherheit sei eher Rechnung getragen, wenn die Autofahrer aufeinander Rücksicht nehmen und sich über die Vorfahrt verständigen müssten, entschied der...

Unser Mandant kam mit einem Strafbefehl wegen Straßenverkehrsgefährdung (nachgewiesener Sekundenschlaf) in unsere Kanzlei. Die Staatsanwaltschaft hatte neben einer Geldstrafe auch die Entziehung der Fahrerlaubnis für die Dauer von einem Jahr beantragt. Gegen den Strafbefehl haben wir Einspruch eingelegt. In der Hauptverhandlung konnte die Entziehung der Fahrerlaubnis auf ein 5-monatiges Fahrverbot reduziert werden, wobei unser Mandant...

Das LG München entschied am 19.10.2020 über die Klage einer Radfahrerin gegen einen Reiter auf Zahlung von unter anderem 25.000€ Schmerzensgeld, nachdem die Klägerin nach einem selbst eingeleiteten Überholmanöver stürzte und sich dabei den Oberschenkelhals brach. Die Klägerin fuhr am 16.07.2019 mit ihrem Fahrrad auf einem Bürgersteig. Vor ihr ritt der Beklagte auf seinem Pferd....

Unser Mandant war infolge eines Verkehrsunfalls querschnittsgelähmt. Nachdem die Versicherung des Schädigers bereits die Kosten für den behindertengerechten Umbau des Pkw erstattet hatte, wurden später zusätzlich auch die Kosten für den behindertengerechten Umbau seines Motorrades übernommen. Grundsätzlich besteht nach der Rechtsprechung des BGH (vgl. etwa BGH, Urteil vom 20.01.2004, VI ZR 46/03) kein Anspruch auf...